Wortbewegungen vom 26. April 2017

Liebe Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, sehr geehrte Damen und Herren!

 

Frühling - ein Erfolgsmodell!

Frühling ist - Jahr für Jahr - geballte Lebenskraft und Ausdruck des Lebens selbst. Frühling ist Aufbruch und Sichtbarwerden, ist Entfaltung und prachtvolles sich Zeigen. Frühling ist Lebendigsein!

 

Gehören auch Sie zu den Menschen, die jedes Jahr den Frühling mit Freude erwarten?

Die dieses Erwachen der Natur genießen, weil sie darin Inspiration für das eigene Leben entdecken? Für das (Wieder-)Erwachen der eigenen Lebenskraft und von Unternehmergeist? Für diese unglaubliche Freude an Farbe und Fülle? Und gehören auch Sie zu den Menschen, die sich diese Impuls- und Innovationskraft auch für die eigenen Projekte und Unternehmungen wünschen?

 

 

Jahr für Jahr frage ich mich: Woher wissen Blumen und Bäume, dass die längeren Sonnenzeiten und die damit verbundenen steigenden Temperaturen kein kurzes oder zufälliges Intermezzo sind, sondern tatsächlich der beginnende Frühling? Forscher gehen heute davon aus, dass Pflanzen Zeitgefühl und ein Gedächtnis haben. Bäume registrieren das steigende Lichtangebot der längeren Tage im Frühjahr. Dieses Mehr an Licht und Wärme wird auch von den Samen in der Erde wahrgenommen und löst sogar tief im Dunkeln das Keimen aus. Sie alle registrieren ein Mehr an Licht und Aufmerksamkeit und honorieren es mit Wachstum und prachtvoller Entfaltung.

 

Was mich dabei besonders fasziniert? Es ist die bedingungslose Hingabe der Natur an diesen Rhythmus. Das bedingungslose Vertrauen der Natur in diesen Lebens- und Wachstumsimpuls. Blumen und Bäume wissen und vertrauen: Der Winter wird gehen. Sie treiben aus - im Vertrauen auf das Leben selbst und ihre Lebensaufgabe. Sie wachsen und gedeihen. Auch wenn der Winter an manchen Tagen mit frostiger Macht die austreibende Pracht noch einmal in ihre Schranken weist und mit eisiger Faust Knospen und Blüten packt – wie wir es in diesem Jahr in der Woche nach Ostern erleben durften. Manch eine Knospe und manch ein Same haben dabei ihre Lebenskraft gelassen. Manche sind mit einem blauen Frostauge davon gekommen. Doch bei den meisten wirken die Lebens- und Wachstumsimpulse weiter

 

Der Lauf der Jahreszeiten prägt in unseren Breitengraden das Leben in der Natur und damit auch unser Leben – mit Selbstverständlichkeit. Jahr für Jahr erleben wir den Zauber des Frühlings, den Zauber eines erneuten Anfangs in der Natur. Auch wenn wir heute mit allen modernen Errungenschaften der Technik danach streben, uns davon – mehr oder weniger - unabhängig zu machen. Fakt ist: Wir haben uns mit unserem Lebensrhythmus weit von diesem Rhythmus der Natur entfernt. Und so starten wir neue Projekte und Unternehmungen im gesamten Jahr - nicht nur im Frühjahr. Doch egal zu welcher Jahreszeit wir starten:

 

Eine erfolgreiche Projektentwicklung und –umsetzung folgt immer einem natürlichen Rhythmus.

 

Projektmanagement – die Natur ist Inspiration!

Am Anfang ist eine Idee, ein Same. Wir entschließen uns, diese Idee umzusetzen und „setzen sie in die Erde“. Im Frühjahr des Projektes entwickeln wir ein Konzept, klären die Umsetzung und „gießen und düngen“ sie damit. Die Idee treibt aus. Sie wächst, braucht Pflege und vor allem Aufmerksamkeit – unser Licht. Manchmal gilt es die eine und andere frostige Herausforderung zu meistern. Erwischt sie unsere Unternehmung zum „falschen“ Zeitpunkt und uns in einem schwachen oder unaufmerksamen Moment, dann bedeutet es vielleicht das Aus. Das Projekt stirbt. Wir machen eine schmerzhafte Erfahrung, die im Naturzyklus zu Humus wird – zu den Nährstoffen für das Neue. Daraus können eine neue und weiterentwickelte Idee oder ein Folgeprojekt entstehen. Das Positive steckt im – vermeintlich - Negativen. Im Scheitern steckt – auch - der neue Impuls.

 

Hat unser Projekt die Herausforderungen des Frühjahrs gemeistert, entfaltet es sich weiter in der Projektphase Sommer. Es zeigt sich in voller Blüte. Es entwickelt Früchte und Samen für das Neue. Projektphase Herbst bringt die Ernte: Früchte und Samen – neue Kunden, Kontakte und auch Geld. Nach der Ernte folgen Klärung und Orientierung. Wie können wir das Projekt in einen nächsten Lebens- und Wachstumszyklus führen? Das Laub fällt. Was hat ausgedient? Was wird damit zu Humus und zu Nährstoffen? Und: Was hat Bestand? Wie wird es weitergeführt? Was bekommt zukünftig unsere Aufmerksamkeit? Welchen Samen, welche Idee stecken wir für den nächsten Projektzyklus in die Erde? Dann wird es Winter. Eine Zeit der Ruhe und des Rückzugs, der inneren Vorbereitung und Weiterentwicklung. Ein Kräfte und Ressourcen sammeln, ein Fokussieren auf den geeigneten Augenblick, um wieder einen Wachstumsimpuls, ein GO, zu geben. Jahr für Jahr schöpft die Natur aus diesem Kreislauf. Ein Erfolgsmodell mit jahrtausendealter Tradition. Es lohnt sich, sich diesen Kreislauf als Vorbild zu nehmen.

 

Eine Natur-Inspiration als Wegbegleiterin und Vorbild!

Im letzten Herbst durfte ich eine kraftvolle und frühlingshafte Wegbegleiterin für mein Projektmanagement kennenlernen. Ich habe eine kleine Bohne geschenkt bekommen – eine Prunk- oder Feuerbohne. Sie wurde mir überreicht mit dem Hinweis, sie einzupflanzen, wenn ich etwas Neuem in meinem Leben Kraft und Sichtbarkeit schenken möchte. Ich habe die Bohne eingepflanzt – für ein neues Projekt. Bereits nach vier Tagen spitzte der erste grüne Trieb aus der Erde. Was dann geschah war schöner und spannender wie Kino. Ich durfte der kleinen Bohne beim Wachsen zu schauen. Nach einigen Wochen war sie – mit Hilfe einer Bambusstange, denn Bohnen sind Kletterpflanzen! - fast zimmerhoch. Sie wäre munter über die Zimmerdecke hinausgewachsen, doch mangels Öffnung wuchs sie dann lebhaft um sich selbst herum und war mit meinen Armen bald nicht mehr zu umfassen. An einem Wochenende im Februar blühte sie sogar.

 

Faszinierend und begeisternd war: Das Beobachten dieser Bohne und ihre Wachstumsbegleitung unterstützten mich dabei, die Aufmerksamkeit und vor allem auch die Freude viel fokussierter auf meinem Projekt zu halten. Jedes neue Blatt, jeder Wachstumsschritt wurden von mir wahrgenommen, begrüßt und begutachtet, versorgt und gepflegt. Jeder Projektschritt und auch jede Herausforderung waren dadurch leichter umzusetzen. Jede Entwicklung wurde von mir aufmerksamer wahrgenommen, jede Entscheidung bewusster getroffen. So hat das Wachsen dieser kleinen Bohne wesentlich dazu beigetragen, dass sich auch mein Projekt prachtvoll entwickelt hat.

 

Eine Natur-Inspiration zum Geschenk!

Ich möchte Ihnen gerne ein Geschenk machen: Wenn Sie mir Ihre Adresse zusenden, schicke ich Ihnen eine kleine Prunk- oder Feuerbohne. Damit Sie als Inspiration und Wegbegleitung auch in Ihrem Leben etwas Neuem Kraft und Sichtbarkeit schenken kann. Und ihre Wachstumsimpulse auch Ihr Projekt frühlingshaft entfalten.

 

In diesem Sinne sende ich Ihnen

 

Meinen herzlichsten bewegenden Frühlingsgruß

 

Isabella Maria Weiss


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