das Modellieren an der Schneiderpuppe

Der Verwandlungsprozess

von der Raupe zum Schmetterling

oder

ausgediente Stoffe zu neuem Leben verwandeln

 

Bevor wir einen Schmetterling als schönen und farbenfrohen Falter bewundern können, durchlebt er verschiedene Lebensstadien - vom Ei über die Raupe zur Puppe - und eine magische Verwandlung - von der Puppe zum Schmetterling. Jedes Stadium nimmt sich seine Zeit. Von Art zu Art unterschiedlich, wahrscheinlich abhängig von äußeren Bedingungen wie Licht, Jahreszeit und Temperatur.

 

Die zeigefingerlange Seidenraupe des Maulbeerspinners zum Beispiel ist nach 33 bis 36 Tagen und vier Häutungen bereit zur Verwandlung. An den von den Züchtern vorbereiteten Plätzen sucht sie sich einen geeigneten Ort zum Einspinnen. Aus zwei Drüsen im Mund presst sie zwei Saftstrahlen (zwei Einzelfäden aus Fibroin), die an der Luft sofort erstarren. Kurz vor dem Verlassen der Spinnöffnung werden diese beiden Einzelfäden mit Seidenleim (Serizin) zu einem Kokonfaden verklebt. Beim Spinnen vollführt die Seidenraupe achtförmige Bewegungen und formt dabei innerhalb von zwei Tagen aus einem 3,5 km langen Faden ihren in Schlingen gelegten Kokon.

 

Nach drei bis vier Tagen hat sich die Seidenraupe im Kokon verpuppt und ihre magische Verwandlung kann beginnen. Im Kokon verflüssigt sich die Puppe und löst sich fast vollständig auf. Ausgelöst durch einen magischen Impuls erwacht dann das Neue in dieser "Suppe" und folgt seinem natürlichen Entwurf oder Bauplan. Das Neue wird geschöpft! Nach circa 20 Tagen schlüpft der Falter.

 

AKTUELLES

Montag, 15. Juli 2019

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