Anziehungskraft – dein Leben maßgeschneidert

 

 

Rituale schenken Klarheit und neue Wege

 

... mit Karfreitags- und Ostersonntags*Ritual zum Download

 

01. April 2020

 

 

Wenn du in deinem Leben einmal am Scheideweg stehst, …

  • dann stellt dir das Leben eine Frage: Willst du weitermachen wie bisher – oder bist du bereit für dein ganz eigenes Leben?
  • dann kann es um dich herum ganz schön dunkel sein. Wie gelingt es dir, den Vorhang aufzuziehen – um wieder Licht zu sehen?
  • dann ist das Hoffen auf bessere Zeiten zu wenig. Wie schaffst du es, ins Handeln zu kommen – um einen ersten Schritt zu gehen und dein Leben dabei neu zu gestalten?

 

… dann geschieht es FÜR dich, um innezuhalten und um dich zu entscheiden – um deinem Leben eine neue Richtung und damit wieder Sinn zu geben!

 

Ostern steht vor der Tür. Es ist ein ganz besonderes Fest. Denn was zur Weihnachtszeit und zum Weihnachtsfest mit der Ankunft des "Lichts der Welt" beginnt, wird zur Osterzeit und zum Osterfest zum "LIcht der Hoffnung".

 

Das entzündete „Licht der Hoffnung“ in der Natur, das Frühlingserwachen mit seinem Wachsen und Erblühen, wird über die folgenden Wochen und Monate ins Jahr weitergegeben. Genauso, wie wir das am Osterfeuer entzündete Licht über die Flamme der Osterkerze in unser Leben und Lebensjahr weiterreichen können.

 

Ostern ist auch das Fest der Auferstehung. Doch vor der Osternacht mit der Auferstehung stehen Gründonnerstag und Karfreitag – verbunden mit dem letzten Abendmahl und der Kreuzigung. Ostern ist das höchste kirchliche Fest und geprägt von tiefer Bedeutung und wirkungsvollen Ritualen.

 

Doch auch in diesem Jahr werden wir Ostern wieder nicht wie sonst feiern können. Keine Gottesdienste in feierlichem Rahmen, keine Osterfeuer*Rituale und keine Familienfeiern. Auch in diesem Jahr stehen Tage der ungewohnten Stille und Ruhe, der Isolation und vielleicht sogar der Trauer für uns an.

 

 

Zeit für Innehalten, Reflektieren, Korrigieren, Kreieren

 

Für mich ist Ostern seit vielen Jahren ein ganz besonderes und stilles Datum - verbunden mit viel innerer Zeit und meinem Karfreitags*Ritual (ein Ritual, das auch unabhängig vom Karfreitag als „Stirb und Werde“-Ritual dienen kann).

 

Denn nach dem Start ins neue Jahr - und nach dem ersten Entfalten meines „Lichts“ - ist es für mich ein kraftvoller und magischer Lebensmoment, um innezuhalten, zu reflektieren, zu korrigieren und neu zu schöpfen.

 

In Vorbereitung auf mein Ritual kläre und ordne ich in den Tagen vor Karfreitag all das, was sich in meinem Leben gerade zeigt: Alles, was ich nach dem Start ins neue Jahr in meinem Leben gelebt und entwickelt habe – und alles, was das Leben an sich im Verlauf der Wochen und Monate dazu gegeben hat. Was meiner Überprüfung in der Reflektion nicht standhält, lasse ich am Karfreitag in einem feierlichen Ritual „sterben“.

 

Danach kläre und ordne ich das Verbliebene. Ich ergänze es mit neuen Impulsen und schenke diesen neuen Lebens*Kreationen am Morgen des Ostersonntag einen Startimpuls - mit der Feier meines Auferstehungs*Rituals.

 

Von da an heißt es dann für mich: Volle Kraft voraus - für Wachsen und Erblühen in meinem „neuen“ Leben. Doch auch für die Freude auf den Frühling, den Sommer, die Wärme und auf all das, was sich dabei in der Natur und auch im Leben entwickeln und entfalten kann und will. 

 

Am Ende dieses Blogs kannst du dir dieses Ritual gerne herunterladen – und du wirst dich vielleicht fragen, was mich zu dieser Form des Rituals geführt hat. Nun: Ich betrachte die Kirche und klassische kirchliche Rituale mit Vorbehalt und auf Distanz – auch wenn sie mich anziehen. Warum das so ist, das habe ich über die letzten Jahre für mich herausgefunden – und so kann ich das eine und andere für mich annehmen und anwenden.

 

Dazu habe ich auf meinem Weg gelernt, die Natur zu sehen und zu beobachten – und dabei für mich eine Verbindung zwischen den kirchlichen Ritualen und den Ritualen der Natur entdeckt. Die Natur ist für mich auch zu einer Kirche geworden – im räumlichen wie auch geistigen Sinn. Mir ist bewusst geworden, dass die Natur Tag für Tag im Lauf der Jahreszeiten ihre Rituale lebt, dass wir Menschen Teil der Natur sind und welch wirkungsvolle Inspiration diese Rituale der Natur für uns sein können.

 

 

Sterben und Auferstehung – das Über*Leben*Ritual der Natur

 

Innehalten und Rückzug, Sterben und Auflösung, Verwandlung und Auferstehung – das ist DAS Entwicklungs*Ritual der Natur, um Neues ins Leben zu bringen, um zu wachsen und sich zu entfalten. Und es ist noch viel mehr: Es ist DAS Über*Leben*Ritual der Natur. Ohne Sterben, Verwandlung und Auferstehung gibt es in der Natur weder Entwicklung noch weiteres Leben. Es ist das Natürlichste des Lebens – auch wenn es, oder gerade weil es, immer mit Sterben und Auferstehung verbunden ist. 

 

Dieses Thema habe ich lange Zeit in meinem Leben gemieden – wie der Teufel das Weihwasser, weil wir schon im kirchlichen Kontext sind. Und ich wage die Behauptung, dass Sterben und Auferstehung – Krise! – zu den großen Tabuthemen der meisten von uns und unserer heutigen Gesellschaft gehören.

 

So war es jedenfalls bei mir. Es ist mir erst in den letzten Jahren gelungen, die große Kraft in diesem Über*Leben*Ritual der Natur zu entdecken und auch für mich wirkungsvoll einzusetzen. Ich habe dabei mehr Selbst*bewusst*Sein für mein Leben erlangt.

 

Ich weiß nicht, wo du gerade stehst. So kann ich durchaus verstehen, wenn das alles befremdlich für dich klingt. Doch vielleicht ist dir das alles schon bekannt – und dann brauchst du auch gar nicht weiterlesen. Dennoch möchte ich dich einladen zu bleiben. Ich möchte dir an einem ganz besonderen Beispiel aus der Natur zeigen, welch kraftvolle Vor*Bilder dich in Krisen- und Veränderungszeiten inspirieren können.

 

Ich möchte dir vom Über*Leben- und Verwandlungs*Ritual des Seiden- oder Maulbeerspinner erzählen. Warum ein Schmetterling, warum der Seidenspinner? Nun, weil in Krisenzeiten auch unser Leben das eine und andere Mal an einem seidenen Faden hängt.

 

 

Neues Leben - am seidenen Faden

 

Bevor wir einen schönen und häufig farbenfrohen Schmetterling erleben können, durchlebt er die unterschiedlichsten Lebensstadien: vom Ei über die Raupe zur Puppe, und durch eine magische Verwandlung von der Puppe zum Schmetterling. Jedes Lebensstadium nimmt sich seine Zeit – von Art zu Art unterschiedlich.

 

Die zeigefingerlange Raupe des Seiden- oder Maulbeerspinners ist nach 33 bis 36 Tagen bereit zu ihrer Verwandlung - rund und dick gefressen vom Genuss der Blätter des Maulbeerbaumes und nach vier Häutungen. Dafür sucht sie sich einen geeigneten Platz zum Einspinnen. Jetzt presst sie aus zwei Drüsen im Mund zwei Saftstrahlen (zwei Einzelfäden), die an der Luft sofort erstarren. Diese beiden Einzelfäden werden kurz vor dem Verlassen der Spinnöffnung mit Seidenleim zu einem Kokonfaden verklebt.

 

Beim Spinnen vollführt die Seidenraupe achtförmige Bewegungen. Sie formt dabei innerhalb von zwei Tagen ihren in Schlingen gelegten Kokon - aus einem circa 3,5 Kilometer langen Faden.

 

Drei bis vier Tage später hat sich die Raupe im Kokon verpuppt. Ihre magische Verwandlung hat begonnen. Die verpuppte Raupe verflüssigt sich zu einer Suppe. Sie produziert dafür Enzyme, die fast jedes Körpergewebe der Raupe auflösen und resorbieren. Nur einige wenige Körperzellgruppen entkommen diesem Auflösungsvorgang.

 

Diese Zellgruppen, die Imaginalscheiben, sind Einstülpungen, die schon in der Raupe angelegt sind. Diese Einstülpungen - sogenannte Epithelsäckchen - beginnen bereits kurz vor der Puppenruhe zu wachsen, stülpen sich während der Verwandlung aus und bilden die Körperoberfläche des erwachsenen Tieres aus: seine Augen, Geschlechtsteile, Beine, Flügel und Antennen. Das neue Leben steht auf in einer Suppe, in der Auflösung - und folgt seinem natürlichen Lebens*Entwurf. Nach circa 20 Tagen schlüpft der Seidenspinner.

 

Die Raupe weiß, dass sie einmal ein Seidenspinner wird, denn das fertige Bild ist in ihr als Entwurf bereits angelegt. Das Neue ist im Alten schon vorhanden. Das noch zu Entwickelnde ist im bisher Gelebten bereits enthalten. 

 

Heute sind diese Imaginalscheiben für mich das „Licht der Welt“. Das „Licht der Welt“, das während der Verwandlung zum „Licht der Hoffnung“ wird. Das zukünftige Leben ist bereits angelegt und wird nach Innehalten, Rückzug, Sterben und Auflösung durch eine magische Verwandlung zu einer neuen Lebens*Form.

 

Auch in deinem und unserem gerade aktuellen Leben ist eine neue Lebens*Form bereits angelegt – die Vision von deinem und unserem zukünftigen Leben. In jeder Krise steckt eine Vision. Jede anstehende Veränderung, jede Krise, frägt dich und uns als Gesellschaft:

 

  • Willst du weiterleben wie bisher – oder bist du bereit für dein ganz eigenes Leben?

  • Wollen wir als Gesellschaft so schnell wie möglich zurück zu unserem „gewohnten“ Leben – oder sind wir auch als Gesellschaft bereit für neue Wege?

  • Bist du, sind wir, bereit für neue Lebens*Formen, die von dir persönlich und uns als Gesellschaft Tag für Tag weiterentwickelt, entfaltet und gelebt werden können - und so über Wochen und Monate hinweg weitergereicht werden?

 

Bist du bereit für das „Licht der Hoffnung“?

 

In jeder Krise steckst du – als der Mensch, als der du auf diese Welt gekommen bist. In jeder Krise steckt eine Vision – die Vision von deiner wahren Lebens*Form.

 

Bist du bereit für dein ganz eigenes Leben?

 

Bist du bereit, deine Vision zu leben – dein Licht?

 

Mit deinem wahren Leben bist du ein Licht für diese Welt.

 

Dein Licht ist dieses „Licht der Hoffnung“.

 

 

 

Rituale schenken Licht – und den seidenen Faden des Lebens

  • In einem Ritual kannst du dich aufmachen zu deinem „Licht der Hoffnung“. Zu all dem, was du bereits in dir trägst - und was nur darauf wartet, von dir entdeckt und gelebt zu werden. Für dieses „Licht der Hoffnung“ spinnt sich der seidene Faden deines Lebens.

  • Ein Ritual kann deine Entscheidungskraft stärken – denn es braucht ein mutiges GO, um sich auf ein Ritual und seine kraftvolle Wirkung einzulassen. Einem Ritual geht immer deine bewusste Entscheidung voraus.

  • Auch für deine Gestaltungskraft ist ein Ritual ein starker Impuls – denn es braucht dein bewusstes Handeln, um ein Ritual zu kreieren und auch durchzuführen.

  • Bewusste Entscheidungen und bewusstes Handeln können dir die Erfahrungen schenken, die du brauchst, damit sich die Verschaltungen in deinen bestehenden Gehirn*Geweben um- und neu verweben können.

  • Basierend auf diesen Erfahrungen und den neuen Geweben in deinem Gehirn kann dir die Verwandlung deines Lebens wirklich gelingen.

  • An diesem seidenen Faden wirst du deinen Weg weitergehen und dein „Licht der Hoffnung“ weiterreichen - in dein ganz eigenes, dein wahres Leben und damit in die ganze Welt.

 

 

Und jetzt möchte ich dir gerne mein Über*Leben*Ritual – mein Karfreitags*- und Ostersonntags*Ritual – schenken. Ein Ritual, das – wie schon angemerkt - auch unabhängig vom Karfreitag als „Stirb und Werde“-Ritual dienen kann.

 

Dieses Ritual ist nur ein Beispiel von ganz vielen Ritualen, die nach einem Vor*Bild der Natur und dem Lauf der Jahreszeiten möglich sind. Es lohnt sich, sich diesem Thema näher zu widmen. Denn jedes Ritual hat das Potential, dir mehr Selbst*bewusst*Sein zu schenken – du dich deinem wahren Leben näher zu bringen.

 

Mach` dich dafür auf die Suche nach Schlüsseldaten und wichtigen Erlebnissen in deinem Leben: besondere persönliche, kirchliche oder auch familiäre Feier*Tage, spezielle Ereignisse in der Natur und / oder auch Gegenstände, die eine - magische – Ausstrahlung auf dich haben.

 

Mach` dich auf die Suche nach deinem „Licht der Hoffnung“ – am seidenen Faden deines Lebens

 

Aus meinem Herzen gesponnen und gewebt - in die sich wandelnde Zeit

 

Isabella Maria Weiss*

Karfreitags- und Ostersonntags*Ritual
Ein "Stirb- und Werde"-Ritual - ein Requiem für die Seele - eine kraftvolle Einladung und Öffnung in eine neue Lebens*Dimension - für mehr Selbst*bewusst*Sein in deinem Leben
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