Anziehungskraft – dein Leben maßgeschneidert

 

Lebe alles - außer gewöhnlich

 

Starte selbst*bewusst ins neue Jahr!

 

06. Januar 2021 - Heilig-Drei-Königstag

 

 

Wenn in deinem Leben gewohnten Leben gerade nichts mehr passt, …

  • dann kannst du gelebten Lebensvorstellungen und Erwartungen nicht mehr gerecht werden – auch nicht deinen eigenen. Wie kannst du dich neu entdecken – und einfach „nur“ das leben, was gerade da ist?

  • dann ist es Zeit für Veränderung. Wo und wie findest du Orientierung – um den Platz einzunehmen, den du mit deinem Leben wirklich erfüllen möchtest?

  • dann bist du auf der Suche nach Antworten. Mit welcher Frage kannst du Licht ins Dunkel bringen - um in deiner ganzen Pracht sichtbar zu werden?

… dann geschieht es FÜR dich - um dir so richtig bewusst zu machen, wie außer*gewöhnlich du bist!

Dieser Blog ist keine klassische Lehrstunde oder Anleitung zum Thema „Mehr Selbstbewusstsein“ und „Stärke deinen Selbstwert“. Er ist prall gefüllt mit Inspirationen und Erkenntnissen, die mir zu diesen Themen auf meinem Lebensweg geschenkt wurden und die für mich alles verändert haben. Möge auch für Dich zumindest eine wertvolle Inspiration dabei sein, die ebenso wirkt. Weitere Wirkungen sind dann von Dir ja vielleicht sogar beabsichtigt und gewünscht …

Jahres*Wechsel

 

Seit ein paar Jahren feiere ich Silvester allein. Denn seit ein paar Jahren ist mir an diesem Tag und in der Nacht nach Ruhe – ganz mit mir selbst sein und meiner selbst bewusst. Die Tür des alten Jahres leise hinter mir zuziehen und einige Augenblicke innehalten. Und dann – wie auf Zehenspitzen - das neue Jahr fast unbemerkt betreten.

 

Die Silvesternacht ist eine der heiligen Nächte der Rauh*Zeit. Eine magische Zeit zwischen den Jahren – zwischen Heiligabend und dem Heilig-Drei-Königstag. Für mich ein Zeiten*Wechsel, den ich so sehr liebe, dass ich ihn Jahr für Jahr zelebriere.

In der Rauh*Zeit können wir Tag für Tag und Nacht für Nacht das alte Jahr noch einmal Revue passieren lassen und verabschieden - und mit jeder der heiligen Nächte das Neue einladen und vorbereiten. Den bisher gelebten und den bestehenden Lebens*Stoff für das Neue magisch verwandeln – und verstoff*wechseln.

 

Jahres*Wechsel ist Zeiten*Wechsel - und auch Lebens*Stoff*Wechsel.

 

Dieses Silvester war mir vor allem nach einem feierlichen Verabschieden. Das so außergewöhnliche alte Jahr wollte gehen - und gebührend verabschiedet werden. Oder wollte es mich feierlich zum Ausgang begleiten?

 

Ich machte mich auf an die Isar zum Föhringer Wehr. Mit einer kleinen Flasche Engelein-Sekt in der einen Manteltasche und einem Sektglas in der anderen.

 

Dort am Föhringer Wehr war ich ganz allein. Es war eine ziemliche Herausforderung, den Drehverschluss der kleinen Sektflasche zu öffnen - denn in der eisigen Luft waren meine Finger ganz klamm geworden. Mit dem ersten Schluck prostete ich Richtung Osten Orion zu. Prachtvoll gekleidet in seinen Sternengürtel, winkte er mit seiner Sternenkeule zurück.

 

Dann fiel mein Blick ein bisserl weiter nach links unten – Richtung Nordost. Denn dort schien sich etwas zu tun. Zwischen den kahlen Zweigen der Bäume fing es an zu schimmern. Ein Schimmern, das immer stärker und leuchtender wurde – und nach und nach Form annahm.

 

Der Mond ging auf.

 

Langsam kroch er zwischen den kahlen Zweigen der Bäume empor, die wie feine Wurzeln oder dünne Arme nach ihm zu greifen schienen. Wie wenn sie ihn festhalten wollten.

 

Doch vergeblich. Unaufhaltsam zog er weiter – immer strahlender und leuchtender. Ich durfte dem aufgehenden Mond bei seinem Er*Scheinen zusehen. Was für ein Schauspiel!

 

Scheinbar mit Leichtigkeit löste er sich weiter aus den klammernden Armen der Zweige und tauchte in einen zarten Wolkenschleier - wie wenn er sich noch davor schämte, sich in seiner ganzen Größe zu zeigen.

 

Und dann war er durch den Wolkenschleier hindurchgetaucht. Er streifte den Schleier einfach ab. Er wurde klar und deutlich. Kugelrund – in seiner ganzen Pracht. Und alle Scham schien vergessen.

 

Ein Zögern hatte es nie gegeben. Der Weg und das Ziel - sein Er*Scheinen – waren klar!

 

 

„Wer bist du, wenn der Schleier fällt?“

 

Diese Frage schien er mir mit einem Mal zuzurufen.

 

Und seine Antwort strahlte er mir gleich selbstbewusst hinterher: „Schau her! Der bin ich, wenn der Schleier fällt!“

 

Diese Frage und seine Antwort schien er mir förmlich zuzustrahlen und zuzuleuchten. Mit einer solch entwaffnenden Selbstverständlichkeit. Mit seiner Schönheit, Fülle, Gold und Glanz und mit prächtiger Opulenz. Mit seinem sich Zeigen und Positionieren am Sternenhimmel. Mit seinem Platz einnehmen - in tonnen*weiser Präsenz. Und mit dem kraftvollen Emporziehen auf seiner Lebensbahn.

 

Unaufhaltsam und Augenblick für Augenblick das Bestehende und bisher Gelebte hinter sich lassen – und auch noch den letzten Schleier ablegen. Hindurchtauchen, auftauchen und er*scheinen - wie der prachtvolle Mond in der Silvesternacht.

 

Er*scheinen – in die sich wandelnde Zeit …

 

... und Scheinen - für die sich wandelnde Zeit!

 

 

Eine vorübergehende Zeit*Er*Scheinung?

 

„Nein! Irgendwie ist dieser Mond doch ein zeitloses Erfolgsmodell,“ jubelte es in mir. Ein wundervolles und magisches Vorbild – wenn es um Zeitenwandel und Veränderungskompetenz, um Präsenz, Positionierung, Selbstwert und Selbst*bewusst*Sein geht. Qualitäten, die wir aktuell und zukünftig wohl kaum genug haben können.

 

Seit Millionen von Jahren zieht er seine Lebens*Stoff*Bahnen – mehr oder weniger voll präsent, mal rank und schlank, mal undercover. Nacht für Nacht ganz er selbst, mit all dem, was gerade da ist – und immer wieder neu positioniert.

 

Was die anderen am Firmament wohl über ihn denken? Das scheint ihm egal. Das, was gerade da ist, wird gelebt – mal voll und ganz, mal rank und schlank, mal undercover.

 

Und wie geht es den anderen am Firmament mit diesem Verhalten? Auch das scheint ihn nicht zu interessieren. Nacht für Nacht nimmt er sich seinen Platz und Raum. Er positioniert sich neu - ohne Scham, ohne Zögern, ohne Diskussion.

 

Lebensmoment für Lebensmoment ganz er selbst – und seiner Aufgabe bewusst. Er stellt sich zur Verfügung – mit dem, was er gerade geben kann. Und sonnt sich im Schein des Augenblicks – in der Aufmerksamkeit der anderen, die ihm gerade geschenkt wird.

 

 

Ein Leben - das alles ist, außer gewöhnlich.

 

Denn am Firmament scheint es keine Konkurrenz und keinen Neid zu geben. „Da herrscht wohl ein funkelndes Miteinander“, jubelte es wieder in mir. Ein magisches Geben und wundervolles Nehmen - zwischen strahlenden Mitbewerberinnen und kraftvollen Mitbewerbern.

  • Alle leben - ganz in der eigenen Stärke.
  • Aufgerichtet – voll und ganz in der eigenen Pracht.
  • Ausgerichtet – auf all das, was umgibt.
  • Und alle sonnen sich im Schein des Augenblicks.

 

Lebe alles - außer gewöhnlich!

 

Eine magische Zeit*Er*Scheinung – und alles außer*gewöhnlich!

 

Was für eine Anregung für dieses neue Jahr!

 

 

 

Lebe alles – außer gewöhnlich!

 

Was für eine Anregung für dieses neue Jahr - für mich!

 

Im alten Jahr hatten sich für mich gleich mehrere Türen geschlossen. Das alte Jahr hatte mir damit fast alles „genommen“, womit ich mein gewöhnliches Leben bisher aufrechterhielt. Doch mit Erstaunen und Freude durfte ich auch erleben, dass sich neue Türen öffneten – zu neuen Räumen und Möglichkeiten. Und vor allem zu den Facetten, die ich schon länger leben und zeigen wollte.

 

Doch dann hatte ich Monat für Monat versucht, das Neue wieder in ein gewöhnliches Kleid zu stecken – mit dem Ergebnis, dass sich dadurch nur wenig veränderte.

 

Und jetzt – mit der Frage des aufgehenden Mondes: „Wer bist du, wenn der Schleier fällt?“ – wurde es für mich ganz klar und deutlich:

  • Es geht darum, das Außer*Gewöhnliche zu leben.
  • Alles, was gerade da ist und das auf jede Art – außer gewöhnlich.

In meinem Innern ist die Frage inzwischen beantwortet. Nun darf sich die Antwort auch im Außen zeigen. Verlieren kann ich nichts mehr. Nur noch gewinnen – zumindest mich …

 

Doch das ist ja auch schon ganz schön viel. Vielleicht sogar alles!?

 

 

Und was für eine Anregung für dieses neue Jahr - für dich!

 

„Wer bist du, wenn der Schleier fällt?“

 

  • Vielleicht hast auch du dir diese Frage längst beantwortet, doch auch nur klamm heimlich in deinem Innern - so wie ich. Dann geht es auch für Dich darum, jetzt – endlich? - damit zu beginnen, deine Antwort im Außen zu zeigen und zu leben.

  • Vielleicht bist du schon dabei. Dann wünsche ich dir weiter bestes Gelingen – beim Zeigen und Leben deiner außer*gewöhnlichen Pracht. 

 

  • Vielleicht gehst du mit dieser Frage auch gar nicht in Resonanz. Dann ist sie aktuell nicht interessant für dich und dein Leben.

 

  • Doch vielleicht habe ich dich mit dieser Frage auch eiskalt erwischt. Denn du fühlst dich angesprochen, doch bist blank und unvorbereitet und ohne Idee, worum es da wohl gehen könnte.

 

Dann hast du in diesem Lebensmoment noch keine Antwort.

 

Doch auch dann habe ich für dich eine Anregung:

 

Lebe die Frage!

 

Lebe dabei alles - außer gewöhnlich!

 

Und lebe damit - ganz außer*gewöhnlich – in die Antwort hinein.

 

 

„I beg you … to have patience with everything unresolved in your heart and try to love the questions themselves as if they were locked rooms or books written in a very foreign language. Dont`t search for the answers, which could not be given you now, because you would not be able to live them. And the point is, to live everything. Live the questions now. Perhaps then, someday fare in the future, you will gradually, without even noticing it, live your way into the answer …“  (Rainer Maria Rilke)

 

 

Es lohnt sich gerade jetzt, diese Frage zu leben - und sich damit zu neuen Antworten auf den Weg zu machen.

 

Aus meinem Herzen gesponnen – verwebt mit der sich wandelnde Zeit

 

Deine Isabella Maria Weiss*

 

 

P.S.

Und wenn Du Interesse hast, mit Deinen Antworten auf diese Frage auf Tuchfühlung und / oder in die Umsetzung zu gehen: So kannst Du Dich von mir begleiten lassen.

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