Anziehungskraft – dein Leben maßgeschneidert

 

Blockaden lösen

 

... darf´s dafür auch mal ein Wunder sein?

 

22. März 2020

 

 

Wenn in deinem Leben einfach nichts mehr geht, …

  • dann bremst dich innerlich etwas aus. Wie kannst du im Spiegel des Außen erkennen, worum es wirklich geht – um frei zu werden?
  • dann macht es keinen Sinn mehr, weiter gegen die Blockade anzurennen oder ihr aus dem Weg zu gehen. Wie gelingt es dir, dich ihr dieses Mal wirklich zu stellen – um sie richtig in Augenschein zu nehmen und zu erkennen, wofür sie dient?
  • dann ist es an der Zeit, sie diesmal wirklich zu lösen. Wie schaffst du es, das alte Thema der Blockade loszulassen – um dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und damit auch die Zukunft in den Fokus zu nehmen?

… dann geschieht es FÜR dich, um dir Augen und Herz zu öffnen - für das Wunder der Verwandlung im Augenblick!

Dieser Blog beruht auf einer wahren Begebenheit. Er ist keine klassische Lehrstunde oder Anleitung zum Thema „Stärke dein Selbstbewusstsein“. Er ist prall gefüllt mit Inspirationen und Erkenntnissen, die mir auf meinem Lebensweg geschenkt wurden und die für mich alles verändert haben. Möge auch für dich zumindest eine wertvolle Inspiration dabei sein, die ebenso wirkt. Weitere Wirkungen sind beabsichtigt und gewünscht …

Heute Nacht hat es geschneit.

Eine feine weiße Decke hat sich über die große Stadt gelegt. Auch über meine Magnolie und ihre Blüten.

 

Die ersten Blütenblätter sind schon auf die Erde gefallen und einige Blattränder haben braune Stellen bekommen. Gestern war sie noch voll erblüht – von strahlendweiß bis zartrosa.

Heute ist es sichtbar, dass die kalte Nacht und der Schnee nicht spurlos an ihr vorübergegangen sind.

 

Eine feine weiße Decke …

 

… aus gefrorenen Tränen? Weil die Natur jetzt eigentlich alle ihre Hochzeitskleider aus dem Schrank holen und mit dem neuen Vegetationsjahr Hochzeit feiern will - doch der Winter sich noch einmal frostig zeigt? Lockdown in der Natur.

 

… aus unseren Tränen? Weil wir im aktuellen Zeitgeschehen und dem Ausgeliefertsein unsere Ohnmacht, Schwäche und Hilflosigkeit spüren? Weil wir uns nicht trauen, sie zu weinen und zu zeigen - denn wir haben stark und vernünftig zu sein. Lockdown in uns.

 

… aus meinen Tränen? Weil ich mich so auf das Treffen heute mit zwei lieben Menschen gefreut habe, das nicht stattfinden darf? Weil uns Abstand und Isolation schützen und ein Zeichen von Solidarität bedeuten sollen – doch stattdessen schwächt es mich und macht mich traurig. Lockdown in mir selbst.

 

Diese feine weiße Decke lässt meine Gedanken schweifen. Bilder kommen und gehen, zeigen dazu Erlebtes und Wahrgenommenes - und stoppen bei dem Lebensmoment, der für mich einmal alles verändert hat. Mich selbst und mein ganzes Leben – weil der Lockdown in der Natur vor vielen Jahren den entscheidenden Impuls geliefert hat, um den Lockdown in mir selbst zu lösen. Ein Impuls, eine neue Art des Wahrnehmens und des Betrachtens, eine neue Sicht, die für mich das Wunder der Verwandlung geschehen ließ – und alles für mich verändert hat.

 

 

Blockaden dienen dem Leben …

 

Es war ein kalter Novembertag. Ich war am wohl tiefsten und dunkelsten Punkt meiner Lebenskrise angelangt. Nichts ging mehr. In meinem Leben herrschte absoluter Stillstand. Lockdown! Bewegung gab es nur noch in meinem Innern. Meine Gedanken fuhren Karussell, mein Herz pochte – und die Nächte waren ohne Schlaf.

 

In dieser inneren Not hatte ich begonnen zu gehen. Dadurch war es mir möglich, meine innere Unruhe in eine äußere Bewegung fließen zu lassen – praktisch wie ein Blitzableiter.

 

An diesem einen Tag blieb ich jedoch ganz plötzlich stehen. Ich stand zwischen hohen Bäumen - mitten im Englischen Garten im Herzen von München. Es hatte begonnen zu schneien und der Schnee blieb auf den kahlen Ästen liegen. Ich sah die Buchen und Linden. Tag für Tag waren sie der Natur und dem Lauf der Jahreszeiten „ausgeliefert“.

 

 

… wenn sie da sein dürfen – ohne dass wir sie bewerten, verurteilen, ablehnen oder verdrängen.

 

Die Bäume standen einfach nur da - festverwurzelt. Sie konnten nicht weglaufen. Sie standen da und lebten ihr Leben. Die Buche das Leben einer Buche. Die Linde das Leben einer Linde. Sie standen einfach nur da und erlebten und ertrugen das Spiel der Jahreszeiten. Und dazu gehören nun einmal Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

 

Und ich fragte mich: Weiß eine Buche, dass es nach dem November noch viel schlimmer kommen kann - noch dunkler, noch kälter, noch frostiger? Doch ich fragte mich auch: Weiß eine Linde, dass es nach dem tiefsten Stand der Sonne und dem dunkelsten Tag im Jahr auch wieder aufwärts geht – und dass auf den Winter der Frühling folgt?

 

Ein paar Äste werden wahrscheinlich erfrieren. Für die eine und andere Weggefährtin ist der Winter vielleicht zu hart und der Frühling wird zu spät kommen. Doch die Buchen und Linden stehen da und leben ihr Leben. Sie leben aus sich selbst heraus, verbunden mit ihren Weggefährten*innen – Tag für Tag im Lauf der Jahreszeiten.

 

 

… und schenken das Wunder der Verwandlung und Erlösung.

 

Leben im Hier und Jetzt – in der absoluten Hingabe an das Leben. Dabei ganz aus mir selbst heraus leben – nur aus mir selbst schöpfen und gestalten. Natürlich verbunden mit all dem, was mich umgibt. Das war für mich damals die Inspiration - das Wunder.

 

Und im Nachklang habe ich diese Zeilen geschrieben:

 

Das Kleid,

in dem ich mich gezeigt, ist abgelegt.

Ich bin zu sehen allein in dem, was trägt.

Wie Balsam legt sich der Blick auf das,

was wirklich ist.

 

Lässt sehen das Entkleidete im Hier und Jetzt.

Lässt mich echt und wahrhaftig sein in dem, was ist

und daraus wachsen wird.

 

 

Zurück im heute …

 

Gerade reißt über der großen Stadt der Himmel auf und die Sonne kommt heraus. Der weiße Schnee leuchtet auf den noch kahlen Ästen der Bäume und auf den Dächern. Doch an manchen Stellen beginnt die Sonne den Schnee bereits wieder zu schmelzen.

 

Auch gefrorene Tränen können schmelzen. Dann werden sie fließen und sich zeigen und den Blick freigeben auf den noch jungen Lebensmoment. Auf das Neue - mit all seinen Möglichkeiten und Potentialen, die sie mit sich bringen und die wir sehen und mit Leben erfüllen wollen und auch können.

 

Blockaden dienen unserem Leben, wenn sie da sein dürfen – ohne dass wir sie bewerten, verurteilen, ablehnen oder verdrängen. Blockaden geben uns die Gelegenheit, in den Lebensmoment einzutauchen – um uns die vielleicht wertvollste Inspiration zu schenken, die alles verwandelt.

 

Genau diese Inspiration kann für den Rest unseres Lebens zum Leit*Stern werden, der uns unser Leben Tag für Tag mei*Stern lässt.

 

Aus meinem Herzen gesponnen und verwebt mit der sich wandelnden Zeit

 

Deine Isabella  Maria Weiss*

 

 

P.S.

Vielleicht hast Du noch Zeit und Freude, auch mein Video MEINE GESCHICHTE anzuschauen.

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