Anziehungskraft

 

Mode*Journal & Life*Style für die sich wandelnde Zeit 

 

 

Ich lade dich ein in den magisch kreativen Raum zwischen dir und deinem Leben,

der Welt der Mode und der textilen Stoffe.

 

 

Faden*Scheinig

 

Erst wenn dein Leben fadenscheinig wird, kannst du

dein Ja zum Leben finden.

 

08. November 2021

 

 

Zufälle sind die Menschen, Stimmen, Stücke,

 

Alltage, Ängste, viele kleine Glücke.

 

 

Ja, das sind wir - du und ich und wir alle.

 

Wir tragen die unterschiedlichsten Stücke Lebens*Stoff - und kleiden uns damit in Lebens*Kleider: No-Name- und Marken*Kleider, Alltags- und Business*Kleider, Privat- und Social-Media*Kleider, Mut- und Angst*Kleider.

 

Und ja, natürlich tragen wir auch Glücks*Kleider – zwischen all unseren täglichen Herausforderungen, die uns auf Trab halten und neben all den Aufgaben, die wir zu bewältigen haben.

 

Doch seien wir ehrlich: Das gelingt uns mal mehr, mal weniger gut. Aktuell haben du und ich und wir alle wohl kaum Gelegenheit unsere Glücks*Kleider aus dem Lebens*Kleiderschrank zu holen - und uns darin auch noch zu zeigen.

 

Wie das trotz aller Herausforderungen dennoch in strahlender Selbstverständlichkeit und natürlicher Eleganz gelingen kann, das zeigt uns gerade wieder einmal die Natur – und das Jahr für Jahr.

 

Die Natur trägt im Herbst noch einmal ihre Glücks*Kleider – und lässt uns dabei tiefer blicken.

 

Doch auch uns schenkt das Leben gerade die Gelegenheit tiefer zu blicken - im eigenen Leben und gegenseitig.

 

Um unser Ja zum Leben zu finden.

Strahlendblauer Himmel, noch immer wärmende Sonnenstrahlen und klare Luft, abwechselnd mit dicken Nebelschwaden, stürmischen Winden und Regengüssen und den ersten Nächten mit Frost - die wohl härteste Zeit für die Natur kündigt sich an. Und dazu tragen die Bäume und Sträucher wahre Glücks*Kleider.

 

Rot, gelb und orange – Blätter*Kleider in kraftvollen Farben. Uni, meliert oder lustig gemustert – als wären die Farben allein nicht schon bunt genug. Kess und lebendig raschelnd im Windhauch am Baum oder juchzend aufgescheucht von unseren Füßen am Weg.

 

 

Die Natur trägt im Herbst noch einmal ihre Glücks*Kleider - obwohl sich mächtige Aufgaben ankündigen, obwohl bedrohliche Herausforderungen heraufziehen.

 

Auch wenn diese leuchtenden Glücks*Kleider dabei nach und nach zu abgetragenen Alltags*Kleidern und dünnen Angst*Fähnchen werden.

 

Auch wenn dabei nach und nach aus einer prachtvollen Lebens*Kollektion, wie einem Wald oder einem Park, eine durchlässige Schein*Inszenierung wird.

 

Das schräge Licht der Sonne setzt dieses Schauspiel in Szene. Die Bäume und Sträucher, ein Wald oder Park, werden durchlässig und damit perspektivisch – wie eines dieser Bücher mit Pop-up-Bildern aus Papier und Karton.

 

Im Ablegen ihrer Glücks*Kleider lässt uns die Natur tiefer blicken.

In deinem und meinem und unser aller Leben ist das ebenso.

 

Auch wir tragen unsere bunten und raschelnden Glücks*Kleider - obwohl sich mächtige Aufgaben ankündigen und bedrohliche Herausforderungen heraufziehen.

 

Wir lassen es zu, dass unsere Glücks*Kleider nach und nach zu abgetragenen Alltags*Kleidern und dünnen Angst*Fähnchen werden.

 

Wir schauen zu, wie aus unserem bunten und geschäftigen Leben mehr und mehr eine durchlässige Schein*Inszenierung wird – perspektivisch in Szene gesetzt vom schrägen Licht der Zeitereignisse.

 

Denn so kann das Leben auch uns die Gelegenheit schenken, um tiefer zu blicken - in dein und mein Leben und in unser aller Leben als Gesellschaft, in alle Lebensbereiche und auf allen Lebensebenen.

 

Im Ablegen unserer Glücks*Kleider lassen auch wir tiefer blicken.

 

 

Ja, das macht vielleicht Angst. Ja, das verursacht vielleicht stürmische Gefühle, tränennasse Lebensmomente und frostige Nächte. Denn das bedeutet: das Glücks*Kleid tragen und dann ablegen, sich diesem Entkleiden hingeben und dem schrägen Blick des Lebens aussetzen – bis auf die nackte Haut. 

 

Doch wenn sich genau dadurch der dichte Nebel in unserem Leben lichtet, schenkt uns das Leben die klare Sicht auf den strahlenden Sinn dahinter. Jetzt lässt uns das Leben unseren Lebens*Faden finden, den wir aufnehmen und dem wir folgen können.

 

Unser Ja zum Leben.

 

 

 

Verkleidet schon als Kinder, eingemummt,

 

als Masken mündig, als Gesicht – verstummt.

 

Das sind die nächsten zwei Zeilen aus dem Gedicht von Rainer Maria Rilke, mit dem ich meinen Blogpost eröffnet habe.

 

Hat sich seitdem etwas geändert?

 

Verkleidet schon als Kinder – in No-Name- und Marken*Kleider, Alltags- und Schul*Kleider, Privat- und Social-Media*Kleider, Frech- und Angst*Kleider.

 

Eingemummt in die unterschiedlichsten Stücke Lebens*Stoff, die wir vorgelebt bekommen und übernommen haben.

 

 

Als Masken systemrelevant – und daseinsberechtigt.

 

Als lebendiges und einzigartiges Gesicht – kaum sichtbar, hörbar, spürbar.

 

 

Doch das schräge Licht des aktuellen Zeitgeschehens lichtet den dichten Nebel und schenkt uns einen klaren Blick – durch die aktuelle Inszenierung hindurch auf den wahren Sinn, auf unser Ja zum Leben.

 

Jetzt lässt uns das Leben unseren ureigenen Lebens*Faden finden, den wir aufnehmen und dem wir folgen können.

 

Einen Lebens*Faden, aus dem wir unseren ganz eigenen Lebens*Stoff weben können: vielleicht flauschig und wärmend wie Wolle, klar und strukturiert wie Leinen, modern und multi-tasking wie die Synthetiks, kühlend und vielseitig wie Baumwolle, prachtvoll und glänzend wie Seide.

 

Für unsere maßgeschneiderten Lebens*Kleider – unverkleidet und unmaskiert.

 

Faden*Scheinig – im Schein des ganz eigenen Lebens*Fadens.

 

Sinnerfüllt – im Ja zum Leben.

 

 

Welch` ein Glück, dass diese herausfordernde und so bewegende Zeit uns und unser Lebens*Gewebe durchlässig macht.

Stell` dir vor:

 

Dein Lebens*Gewebe ist wie ein textiles Gewebe.

 

Textile Gewebe bestehen aus zwei oder mehreren Fadensystemen, die sich rechtwinklig miteinander verkreuzen. Das senkrechte Fadensystem, die Kette, besteht aus strapazierfähigen und belastbaren Garnen. Die Kettfäden werden als erstes in den Webrahmen gespannt. Danach wird das waagerechte Fadensystem, der Schuss, in die Kette eingetragen.

 

Die Schussfäden sind in der Regel weniger stark und dadurch weniger belastbar als die Kette. Häufig bestehen sie aus Effektgarnen: volumig, kontrastreich, mit Schlingen-, Noppen- oder Flammeneffekten. Mit Effekten, die die Kettfäden verdecken, veredeln und schmücken können. Es sind diese Effekte, die das Gewebe zu dem Stoff machen, den wir kreieren, tragen und in dem wir uns zeigen wollen.

 

 

Stell` dir jetzt vor, du überträgst diesen Aufbau eines textilen Gewebes auf dein Lebens*Gewebe. Deine Kettfäden – deine Lebens*Fäden in der Kette – bestehen dann aus all den Fähigkeiten und Potentialen, die du von Geburt an mitbringst. Die Kette deines Lebens*Gewebes besteht aus dem, was dich wirklich ausmacht. Sie ist stabil und belastbar und du kannst sie nicht verändern – denn sie prägt den Sinn deines Lebens.

 

Deine Lebens*Fäden in der Kette tragen dich durchs Leben.

 

Sie sind dein Ja zum Leben – und prägen den Sinn deines Lebens.

 

 

Ganz anders die Schussfäden in deinem Lebens*Gewebe: Sie bestehen aus all dem, was du im Laufe deines Lebens erlernt und für dich entwickelt hast: deine Werte, Lebensvorstellungen und Erwartungen, dein Wissen, Erleben und deine Erfahrungen. Wie bei einem textilen Gewebe sind sie weniger belastbar – und austauschbar.

 

Deine Schussfäden können jedoch auch aus dem bestehen, was dir von anderen vorgelebt und / oder ans Herz gelegt wurde. Werte, Lebensvorstellungen und Erwartungen, die du von ihnen abgeschaut und übernommen hast – oft nicht hinterfragt. Denn sie haben dich in deren Augen anziehender und liebenswerter gemacht.

 

Diese fremden oder falschen Schussfäden können deine eigenen Lebens*Fäden in der Kette verdecken und verfälschen. Du kannst dich hinter ihnen verstecken oder mit ihnen ganz gezielt tarnen – vor den anderen, doch auch vor dir selbst. Sie werden dich immer schwächen, denn der übernommene Flor, der fremde Flausch, Glitzer, Glamour und Chichi sind mit dem Grundmaterial deiner Kette nicht verträglich.

Doch die Schussfäden deines Lebens*Gewebes sind austauschbar.

 

Faden für Faden, Thema für Thema kannst du die fremden oder falschen Schussfäden herausziehen - und deine ganz eigenen Schussfäden einweben: echt und ehrlich, passend zum Grundmaterial deiner Kette.

 

 

Ja, das macht vielleicht Angst. Ja, das verursacht vielleicht stürmische Gefühle, frostige Lebensmomente und tränennasse Nächte. Denn das bedeutet: dein gewohntes „Glücks*Kleid“ ablegen, dich diesem Entkleiden hingeben und dem schrägen Blick des Lebens aussetzen bis auf deine ganz eigenen Lebens*Fäden - fast bis auf die nackte Haut. 

 

Doch wenn sich genau dadurch der dichte Nebel in deinem Leben lichtet, schenkt dir das Leben die klare Sicht auf den strahlenden Sinn deines Lebens.

 

Jetzt lässt dich das Leben deinen Lebens*Faden finden, den du aufnehmen und dem du folgen kannst.

 

Jetzt zeigt sich dir dein Leben in einem neuen Licht - in seinem wahren Schein.

 

Faden*Scheinig

 

… denn dein ganz eigener Lebens*Faden kommt zum (Vor-)Schein.

 

 

Der Putz ist ab. Dein ureigenes Lebens*Kleid wird sichtbar.

 

Vielleicht fühlst du dich anfangs noch unwohl und nackt. Vielleicht fühlst du dich unsicher – gekleidet in einem dünnen Angst*Fähnchen.

 

Doch dein Leben hat dir deinen ganz eigenen Lebens*Faden geschenkt, um ihn in dieses Angst*Fähnchen einzuweben - und dein Lebens*Kleid zu stärken und zu gestalten.

 

 

Sinn*Erfüllt – im Ja zum Leben.

 

 

Aus meinem Herzen gesponnen – gewebt in die sich wandelnde Zeit
 

Isabella Maria*

 

 

 

Du bist neugierig geworden?

 

Wenn du "fadenscheinig" für dein Ja zum Leben auf Tuchfühlung gehen möchtest, so findest du HIER weitere Informationen. Ich freue mich auf dich!

Die Autorin:

 

Isabella Maria Weiss begleitet und inspiriert Lebens*Unternehmer*innen auf ihrem Weg in ihr maßgeschneidertes Leben und Business. Die Mentorin und Schneidermeisterin lädt dazu ein in ihre Lebens*Werkstatt – in den magisch kreativen Raum zwischen uns und der Welt der Mode und der textilen Stoffe.

 

Für sie ist Verwandlung die hochwirksame Verbindung von Krise und Magie. Denn in der Krise erwacht die Kraft und in der Magie die Wahrheit.

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