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Kollektions-Premiere

 

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ab 26. Oktober

 

1. SALON

8. Dezember 2018

 

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000 - Kollektionspremiere

Herzlich willkommen zu LEBEN * GEWANDt * MEISTERN. Ich freue mich sehr, dass Du heute zu meiner Kollektions-premiere im Puplikum sitzt.

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Jetzt ist es endlich doch soweit. Seit Monaten verschiebe ich den Starttermin meines Blog Woche um Woche. Weil ich das Gefühl hatte, ich bin noch nicht soweit. Weil auch der Text nie rund genug war. Dieses Gefühl habe ich auch heute noch. Doch etwas Entscheidendes hat sich verändert. Mein Mut zu starten und die Freude, mich mit meinem Anliegen zu zeigen und etwas zu bewirken, sind endlich größer als alle meine Vorbehalte. Was hat diese Veränderung bewirkt?

 

Dazu ist es wichtig, dass Du weißt: Neustarts sind mir absolut vertraut. Einen neuen Weg zu gehen, ist etwas ganz Bekanntes für mich. Und ich habe normalerweise auch überhaupt kein Thema damit, in die Gänge zukommen. Doch in der Vorbereitungszeit auf meinen Blog war das anders. Und das hat mich überrascht. Hatte ich doch eine solch unbändige Freude an der Idee und am Anfang der Umsetzung. Deshalb habe ich mir in den letzten Wochen dieses Boykottprogramm sehr genau angeschaut. Und das, was ich über mich wieder erkennen durfte, ist, wen wundert` s, und schon sind wir mitten drin, ein Aspekt des Themas Neuorientierung.

 

Mir ist in der Reflektion aufgefallen, dass es für mich einen entscheidenden Unterschied macht, ob ich ein neues Projekt oder eine Veranstaltung für einen Auftraggeber mache, oder ob es um mein eigenes Projekt geht. Ein Projekt, mit dem ICH mich zeige. Vielleicht kennst Du das auch von Dir. Dazu ist mir bewusst geworden, dass ich solche Phasen schon durchlebt habe. In meiner Mode-Zeit und mit meinem Buch. Genau das war für mich der Schlüssel, um aus meinem inneren Boykottprogramm auszusteigen. Mir ist bewusst geworden, dass ich es in der Vergangenheit schon mehrmals geschafft habe, dieses Boykottprogramm zu beenden und an den Start zu gehen. Und so habe ich den Titel Kollektionspremiere für meine erste Episode ganz bewusst gewählt.

 

Kollektionspremiere ist ein Begriff aus der Welt der Mode. Dort sind meine beruflichen Wurzeln. Die selbst kreierten Modelle auf dem Laufsteg zu zeigen - das war für mich in meiner Mode-Zeit wie selbst über den Laufsteg zu gehen. Jedes Modell war ein Teil von mir. Es war, wie wenn ich mein Innerstes den Blicken im Publikum offenbarte. Und wenn ich keine Abgabetermine gehabt hätte, wären die Modelle wohl nie fertig geworden. Ebenso erging es mir mit meinem Buch. Seite für Seite habe ich mich mit meinem innersten Anliegen der Öffentlichkeit gezeigt und zum Glück gab es einen Abgabetermin und erste Bestellungen.

 

In der Vorbereitung auf meinen Blog ist mir nun bewusst geworden, dass ich mich damit wieder auf den Laufsteg stelle. Diesmal allerdings mit ganz anderen Modellen. Mit Kleidern aus ganz anderen Stoffen. Aus den Stoffen, die das Leben webt und wirkt.

 

Die Stoffe, die mich von klein an interessieren und begleiten, das sind die Mode, Bewegung in all ihren Facetten und das sind die Menschen – vor allem Frauen – in ihrer Vielfalt, mit ihren Potentialen und Anliegen. All diese Stoffe haben mein persönliches und berufliches Leben ganz wesentlich gestaltet, und haben dazu geführt, dass aus der ursprünglichen Schneidermeisterin über viele Lebensstationen eine Gewandtmeisterin geworden ist. Gewandt mit „dt“.

 

Um diese Wandlung zu erklären, habe ich jetzt natürlich mein Leben auf den Laufsteg zu stellen. In der Kurzversion – praktisch als Minikleid - klingt das so: Seit über 30 Jahren bin ich Unternehmerin. Zunächst 15 Jahre als Damenschneidermeisterin im eigenen Modeatelier, dann Finanzberatung vor allem für Frauen, schließlich Projekt- und Veranstaltungsmanagement, ergänzt durch Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, alles im ökologisch-nachhaltigen Bereich. Parallel dazu wurde ich mehr und mehr als Impulsgeberin und Coach für Ideen und Projekte aktiv und heute begleite ich Frauen und Unternehmerinnen in der Lebensmitte bei ihrer Neuorientierung.

 

Doch erst, wenn ich meine gesamte Lebenskollektion über den Laufsteg schicke, wird sichtbar, warum ich in den vergangenen Jahren diesen abwechslungsreichen Weg gegangen bin und warum ich heute über das Thema Neuorientierung schreibe.

 

Meine Liebe und Begabung für die Mode habe ich schon als Kind und Jugendliche für mich entdeckt. Schon damals habe ich Kleider entworfen und sie auch selbst genäht. Meine Mutter und ihr Leben als Schneiderin waren für mich Lehrerin und Vorbild. Und das, wie in vielen Mutter-Tochter-Beziehungen, geliebt und abgelehnt zugleich.

Viel mehr jedoch als das Handwerkliche hat mich die Welt der Mode interessiert. All ihre Facetten und Wirkungen, die sie im Verlauf der Geschichte gezeigt hat. Und wie sie sich heute zeigt und wirkt. Für mich ist es eine magische Welt des Scheins und Seins, die Menschen sich kleiden und verkleiden lässt.

 

Darüber wollte ich schreiben. Als Modejournalistin wollte ich Teil dieser Welt sein. Doch meine außerordentliche handwerkliche Begabung und die Anziehungskraft des Lebens meiner Mutter waren stärker. Nach dem Abitur begann ich eine Ausbildung zur Damenschneiderin, ging auf die Meisterschule für Mode und sofort nach der Meisterprüfung machte ich mich selbstständig. 15 Jahre entwarf und nähte ich mit meinen Mitarbeiterinnen im eigenen Modeatelier. Wir kleideten Frauen jeden Alters ein, vom Bikini bis zum großen Brautkleid, auch den einen und anderen Mann, und ich lebte damit – noch unbewusst - den Berufs- und Lebenstraum meiner Mutter. Viele Jahre erfüllt und sehr erfolgreich. Ganz ohne Zweifel.

 

Doch ab Ende 30 waren sie dann da. Nicht von heute auf morgen. Zunächst gelegentlich und leise, dann laut und nicht mehr zu überhören. Die Fragen nach dem Sinn und Inhalt meines Lebens. Ich fühlte mich eingesperrt in meinem Leben und in meiner Werkstatt. Immer häufiger hatte ich das Gefühl: Da draußen – außerhalb meiner Werkstatt – da ist das Leben. Da ist MEIN Leben. Immer deutlicher spürte ich: Tief in mir lebt ein ganz anderer Mensch, eine ganz andere Frau, die sich zeigen und gelebt sein wollen. Das, was ich aktuell lebe, ist nicht mein Leben. Ich trage das Lebenskleid meiner Mutter.

 

Mit Anfang 40 war dann Schluss mit der Mode in meinem Leben. Ich habe – fast von heute auf morgen - meinen Betrieb aufgelöst und mich zunächst in der klassischen Finanzberatung neu orientiert - wieder vor allem für Frauen. Ich wollte etwas ganz anderes machen. Ich wollte völlig neu anfangen. Doch mit dem Verstehen unseres Geld- und Wirtschaftssystems und einer erneuten Umorientierung, diesmal in die alternativen Geld- und Wirtschaftssysteme, kam die Klarheit über die menschen- und umweltverachtenden Zusammenhänge in unserer heutigen Zeit und damit auch Klarheit über meine eigene Lebenssituation. Ich war in der Mitte meines Lebens mitten in der Lebenskrise. Nichts ging mehr!

 

In meinem Leben im Außen war absoluter Stillstand, in mir war Aufruhr. Um das rasende Gedankenkarussell in meinem Kopf und die Angstzustände zur Ruhe zu bringen, habe ich damals das Gehen in der Natur entdeckt. Das Gehen wurde zu einem Blitzableiter. Mit dem Gehen und im immer bewussteren Sehen und Wahrnehmen der Natur kamen nach und nach Impulse und Erkenntnisse über mich und mein Leben. Und endlich bekam ich dann auch wieder normalen Berufslebensboden unter die Füße: als Verkäuferin für fußgerechte Schuhe und mit Info-Aktionen zu regionalen Lebensmitteln in Supermärkten. Daraus entwickelte sich über die Jahre ein Projekt- und Veranstaltungsmanagement im ökologisch-nachhaltigen Bereich.

 

Wenn Du von diesen doch sehr verschiedenen Berufsstationen hörst, dann klingt das, als gäbe es keinen Zusammenhang. Und doch sind alle diese Stationen mit einem Garn aus einem ganz besonderen Material miteinander verbunden. Für mich ist es mein silberner Seelenfaden.

 

Jede dieser Stationen war inspiriert und geführt von diesem silbernen Seelenfaden - meiner Verbindung zu diesem Menschen, dieser Frau tief in mir, die sich zeigen und die gelebt werden wollten. Nachdem ich sie so viele Jahre vergessen oder überhört hatte, ist mir gelungen, mit ihr in Kontakt zu treten und in Kontakt zu bleiben. Auch wenn wir uns zeitweise immer wieder einmal sehr weit voneinander entfernt hatten, so waren wir doch immer verbunden. Ich war neugierig auf diesen Menschen und auf diese Frau und ich hatte den Mut, sie immer mehr zu entdecken und kennenzulernen. Ich habe gelernt, diesen Menschen und diese Frau ernst zu nehmen – in ihrem Wissen und in ihren Potentialen, in ihren Gefühlen, Wünschen und Träumen. Und in ihren Aufträgen und Forderungen an mich.

 

Geführt von diesem silbernen Seelenfaden ist es mir gelungen, nicht nur das Lebenskleid meiner Mutter zu erkennen und abzulegen. Ich konnte noch viele weitere für mich fremde und ausgediente Lebenskleider entdecken und ablegen. Standardmodelle von der Stange oder Second Hand-Modelle, entworfen und genäht aus vorgelebten und übernommenen Lebensvorstellungen, Erwartungen und Werten, gestylt mit fremden Wünschen und Zielen als Accessoires. Ich erkannte und verabschiedete mich von Masken und Rollen. Und Wortkleidern. Denn Wortkleider sind auch Lebenskleider. Worte können einschnüren wie ein Korsett, Glaubenssätze können wirken wie eine Zwangsjacke.

 

Für mich war es ein langer und streckenweise sehr beschwerlicher und herausfordernder Weg. Doch er war auch abwechslungsreich, spannend und interessant. Vor allem war er befreiend, weil ich mich in all meinen ureigenen Lebensmodellen entdecken durfte und heute zeigen kann. Mit meinem ureigenen DaSein und SoSein. In meiner ureigenen Lebenslebendigkeit und Lebensschönheit. Auf der Suche nach dem Sinn und Inhalt meines Lebens ist es mir gelungen, Sinn und Inhalt zu schaffen. Und damit wir uns richtig verstehen: Ich bin noch immer auf meinem Weg. Doch mein Leben war noch nie so sehr mein Leben wie heute.

 

Für mich persönlich waren diese Jahre wie ein Striptease zu mir selbst. Aus Kleidergröße 48 (gefühlt, nicht wirklich) wurde Größe 34. Wenn ich heute noch einmal all die abgelegten Lebenskleider zusammenstelle, dann füllen sie einen begehbaren Lebenskleiderschrank. Und in der Rückschau kann ich erkennen und sagen, dass die Türen dieses Lebenskleiderschranks immer offen waren, dass ich meinen Lebenskleiderschrank bereits viel früher hätte verlassen können.

 

Und genau das ist heute meine Motivation, meine gesamte Lebenskollektion auf den Laufsteg zu bringen und mich mit ihr zu zeigen. Ich verwebe mein Leben der letzten Jahre mit meinen beruflichen Wurzeln. Ich habe alle meine Potentiale und Erkenntnisse, all mein Wissen und Erleben als Kettfäden senkrecht in den Webstuhl meines Lebens gespannt. Und ich trage die magischen Garne der Mode waagerecht als Schussfäden ein. Je nach Farben, Material und Webart entstehen so die unterschiedlichen Muster und Stoffqualitäten für die Unternehmenskleider, mit denen ich Dich auf Deinem Weg in der Neuorientierung begleiten, inspirieren und unterstützen kann.

 

Dieser Blog ist eines meiner Unternehmenskleider. Hier werden wir uns den vielen Aspekten widmen, um Dich darin zu unterstützen, Deine ureigene Lebens- und Gestaltungskraft zu entdecken, damit Neuorientierung gelingen kann. Du wirst von mir nicht DIE EINE Lösung, nicht DEN EINEN Stoff erhalten. Die fünf goldenen Regeln oder die sieben Gesetze zur erfolgreichen Neuorientierung, die gibt es für mich nicht. Nach allem, was ich bei anderen Menschen wahrgenommen habe und was ich selbst erlebt habe, gibt es für eine gelungene Neuorientierung eine Vielfalt an individuellen Farben, Materialien und Webarten. Und Du hast Deinen ureigenen magischen Seelenfaden, der Dir Orientierung und Führung, Impulse und Inspiration für die Stoffe gibt, aus denen Du und Deine Lebenskollektion gewebt sind.

 

Ich habe über die Jahre eine hohe Sensibilität entwickelt, fremde und ausgediente Lebenskleider zu entdecken. Was ich Dir biete, sind deshalb vor allem Inspirationen für Klärung und Erkenntnis und für Deinen inneren Führungswechsel. Die Entscheidungen, die es zu treffen gilt, damit Deine Neuorientierung wirklich gelingen kann, haben eine Schlüsselfunktion. Der Ursprung und die Ausrichtung dieser Entscheidungen gestalten Deinen weiteren Weg. Sind sie weiter am Außen orientiert oder aus Dir selbst herausgeführt?

 

Neuorientierung ist nicht allein, etwas Neues zu tun. Es geht auch darum, etwas NEU zu tun. Es geht neben dem, was Du machst, auch darum, WIE Du es machst. Und ganz wesentlich geht es darum, WER es macht. Ist es weiter der Mensch und die Frau, die Du seit Jahren lebst oder übernehmen der Mensch und die Frau in Dir die Führung?

Das war nun meine Kollektionspremiere. Du hast einen ersten Eindruck bekommen, worum es in meinem Blog gehen wird, und von mir, der Autorin.

 

Alle zwei Wochen lade ich Dich jetzt ein auf eine neue Folge. Beginnen werden wir mit den drei Begriffen „Leben“, „gewandt“ und „meistern“. Nach diesen drei Folgen wird es ein Interview geben mit einer interessanten Unternehmerin, die ihr Leben gewandt meistert.

 

Weiter möchte ich Dich auch einladen, mir Deine Fragen und Themenwünsche zu senden. So können wir in einen lebendigen Austausch gehen und gemeinsam gestalten.

 

Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich natürlich, wenn Du das nächste Mal wieder dabei bist und mich vielleicht sogar in Deinem Netzwerk weiterempfiehlst. Gerne kannst Du meinen Blog auch abonnieren und eine Rezension hinterlassen, damit auch andere Frauen und Unternehmerinnen auf diesen „Stoff“ aufmerksam werden können und beginnen können, ihr Leben gewandt zu meistern.

 

In diesem Sinne:

Beginne jetzt Dein Leben gewandt zu meistern! Denn Gewandt leben steht jeder Frau!

 

Herzlichst und lebensgewandt

 

Deine Isabella Maria Weiss*

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